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Die Traumschleifenmodulanlage

Für mein neues Modulanlagenprojekt habe ich mir einen Teil der Nahestrecke zwischen Heimbach/Nahe und Kronweiler ausgesucht.

Dieser Abschnitt der Bahnstrecke Saarbrücken - Mainz führt durch das an dieser Stelle besonders idyllische und sehenswerte Nahetal.

Der Bahnhof Heimbach mit seinen Gebäuden wird im Mittelpunkt der Anlage stehen.

Die Brücken in diesem Bereich sollen ein besonderes Blickfang auf den Modulen werden.

Die Modulanlage besteht aus insgesamt 3 Modulen.

1. Modul Bahnhof Heimbach mit einer Länge von 140 cm und einer Breite von 50 cm.

2. Wendemodul Nohen mit einer Länge und Breite von jeweils 70 cm.

3. Wendemodul Kronweiler mit einer Länge und Breite von jeweils 70 cm.

Die Grundkonstruktion besteht aus 9 mm Multiplexplatten.

Die angeleimten 28x28mm Leisten dienen der besseren Verbindung der Multiplexplatten.

Den Train-Controller Plan habe ich im Januar 2017 um den Schattenbahnhof erweitert.

Der ursprüngliche Plan:

Da ich auch diese Anlage mit dem TrainController von Freiwald steuere habe ich schon den Gleisplan mit den Blockstrecken, Weichen und Signale fertig.

Baubeginn mit den Holzarbeiten am 31.3.2016

Die Größe und Anzahl der Bretter habe ich anhand meines Planes ausgerechnet.

Die 9 mm Multiplexplatten habe ich im Internet zugeschnitten bestellt.

Anzeichnen der Ausschnitte für die drei Teile der Modulrückwand.

Von hier aus soll später ein jederzeitige Zugriff auf die Züge erfolgen können. In diesem Bereich erfolgt auch das Aufsetzen der Fahrzeuge.

Stand der Holzarbeiten am 06.04.2016

Begonnen habe ich mit dem Fräßen der Ausschnitte in den hinteren Modulbrettern.

Mit der Oberfräße erfolgt ein sauberes und akkurates zuschneiden der Ausschnitte

Die drei Modulrückwände sind fertig.

Es erfolgt das Ausschneiden der Modulübergangsbretter mit der Dekupiersäge.

Probeaufbau ohne Leim einer Modulecke. Ich überprüfe immer wieder vor dem Weiterbau ob sich nicht ein Denkfehler eingeschlichen hat.

Die vier Modulübergangsbretter müssen absolut identisch sein, um das weitere exakte Zusammenbauen sicherzustellen.

Anzeichnen der Punkte für die Passbuchsen von System Jörger, Befestigungsschrauben und Kabeldurchführungsöffnungen.

Hier kommt es besonders auf die Genauigkeit an, da der Einbau der Passbuchsen  später einen reibungslosen Übergang gewährleisten sollen.

Für die Verbindung der Module verwende ich diese Eindrehbuchsen, die mit einem Sechskantschlüssel festgezogen werden und bombig halten.

Auf der Gegenseite verwende ich 6mm Sterngriffschrauben.

Die Eindrehbuchsen haben eine Länge von 17mm. Um einen Überstand auf der Rückseite zu vermeiden, habe ich noch kleine Brettchen aufgeleimt. Ebenso auf der Rückseite der Passstiftbuchsen.

Die Rückwände sowie die Modulübergänge sind nun fertig zum Weiterbauen der Module.

Der Ausschnitt für den späteren Flussverlauf ist noch nicht endgültig und kann noch angepasst werden.

 

Stand der Holzarbeiten am 22.04.2016

Verbindung der vier Modulteile miteinander.

Zur Stabilität habe ich in die Ecken jeweils 30 x 30 mm Leisten geschraubt.

Die Ausschnitte habe ich mit der Dekopiersäge gemacht.

Die Verbindung zwischen dem langen Mittelbrett und den vier Zwischenbrettern.

Ausrichten und anzeichnen der Mittelbretter.

Die Mittelbretter werden von außen mit Schrauben befestigt.

Das erste Brett für die Gleistrassen habe ich mal aufgelegt.

Erstes Aufstellen der Häuser für den Bahnhof Heimbach.

Vorbereitung für den Zusammenbau der Wendemodule.

Immer schön festspannen, vorbohren, versenken und festschrauben.

Und immer schön darauf achten, dass die Schrauben nicht mehr überstehen.

Die Schraubenlöcher werde ich zum Schluss schön verspachteln und die Abschlussbretter lackieren.

Zuerst die vier äußeren Platten zusammenschrauben.

Dann die Mittelverstrebung einsetzen.

Die seitlichen Bretter werden noch zugeschnitten und an die endgültige Landschaftsform angepasst.

Platz für die Trassenbretter.

Vorbereitung für die Eckverbindung.

45° zugeschnitten, angepasst und eingebaut.

Die Drei Module sind fertig zusammengeschraubt. Jetzt sieht man wie groß die Anlage mal werden wird.

Stand der Holzarbeiten am 22.04.2016

Die Trassenbretter aus 6mm Sperrholz habe ich zugesägt und auf die Spanten aufgelegt.

Nun können die Gleise schon mal provisorisch aufgelegt werden.

Der am Computer erstellte Gleisplan wird nun umgesetzt.

Die Landschaftsform und der Ausschnitt für die erste Nohener Brücke mit dem Bachlauf  am rechten Abschlussbrett wird ausgeschnitten.

Die schon vorbereiteten Widerlager habe ich noch mal abgemacht und werde sie nachdem die Brücke ihren endgültigen Platz gefunden hat neu machen.

Die zweite Nohener Brücke ist nun soweit fertig um eingebaut zu werden.

Die Landschaftsform und der künftige Wasserlauf werden nun modelliert.

Stand der Holzarbeiten am 15.05.2016

Den Standort der Bruchwiesenschleife habe ich nun festgelegt. Ebenso die noch fehlende Fußgängerbrücke.

Ich versuche den kleinen Stau der Nahe an dieser Stelle nachzubauen. Dazu schneide ich aus der Grundplatte einen Ausschnitt aus und füge eine größere Platte wieder ein.

Die zukünftigen Wege bilde ich mit Plastersteinen nach.

Dazu klebe ich eine 3 mm dicke Heki-Dur Platte auf. Den Weg gestalte ich später mit Gips.

Am Rande der Module gestalte ich die Landschaft mit einfachen Styroporplatten. Natürlich läuft dabei der Staubsauger, um die kleinen Teile direkt zu entfernen.

Die Form schneide ich mit dem Cuttermesser aus und ritze mit der Spitze des Messers die endgültige Form.

Bisher habe ich noch keine Schienen fest verlegt. Das ist der nächste Schritt, wenn die Brücken ihren endgültige Standort gefunden haben.

Die Widerlager der Brücken gestalte ich wiederum aus 5 mm Heki-Platten, in die die Steinform mit einem Kugelschreiber eingedrückt wird.

Ein Vergleich mit dem Original.

Stand der Landschaftsarbeiten am 19.06.2016

Die Brücke von der anderen Seite.

Im hinteren Bereich habe ich drei Spanten eingeleimt.

Stand der Landschaftsarbeiten am 1.07.2016

Die in der Zwischenzeit entstandenen

 Tunnelportale

habe ich eingepasst und festgeklebt.

 

Es fehlt noch die Tunnelröhre.

Über die Spanten habe ich Fliegengitter aus Kunststoff gelegt. Ich bevorzuge diese, da ich es ohne große Verletzungsgefahr schneiden kann. Festgeklebt wird es mit Heißkleber.

Ich habe das Fliegengitter von innen an die Seiten- und Rückwand geklebt um so einen sauberen Abschluss zu haben.

Die Styroporblöcke werden an das Fliegengitter angepasst.

 

Die erste Schicht Stuckgips habe ich einfach über das Fliegengitter gezogen.

Wenn diese Schicht gut durchgetrocknet ist, folgt eine weitere Lage mit langsam trocknendem Gips um die Felsen in der Landschaft besser gestalten zu können.

 

Die Tunnelportale erhielten nun auch ihre Schilder.

Stand der Landschaftsarbeiten am 1.08.2016

Zur Befestigung der Tunnelportale habe ich 5 cm hohe Styroporblöcke zugeschnitten und festgeklebt. Das Tunnelportal daran befestigt und das Fliegengitter zugeschnitten und mit Heißkleber angeklebt. Nun erfolgte zuerst eine Schicht mit Stuckgips und nach dem Trocknen eine weitere Schicht mit Moltofill. Dieser Gips trocknet langsamer und so kann ich mit der kleinen Kelle und einem Borstenpinsel die Felsstruktur gestalten.

Für diese Arbeit nehme ich mir immer nur einen kleinen Abschnitt vor. Immer zuerst planen und dann erst ausführen, denn wenn der Gips aufgetragen ist, muss man wissen wo er überall hinkommt und wo später die Felsen zu sehen sein werden oder die Flächen mit Wald und Wiese.

Der Moltofill-Gips braucht ungefähr eine Stunde bis er seine Festigkeit erreicht hat. In dieser Zeit habe ich an dieser Stelle des Moduls den oberen Abschnitt glatt gezogen und nur an den steilen Stellen den Felsen gestaltet. Zum Abschluss wird gleich das Bachufer und ein Weg mit dem Gips geformt. Natürlich kann man im nachhinein noch etwas ändern. Ich schleife die glatten Flächen nochmals nach und kann auch wenn mir die Gestaltung der Felsen noch nicht gefällt etwas Gips auftragen.

Da die Besucher auf Ausstellungen gerne in die Tunnel hineinschauen um zu sehen wo der Zug herkommt oder hinfährt, habe ich die Innenwände bei diesem Tunnel auf einer Länge von 10 cm mit groben Steinplatten gestaltet.

Stand der Landschaftsarbeiten am 1.09.2016

Nachdem der Betrieb auf dem rechten Wendemodul einschließlich Anschluss der Weiche und Einbau des Conrad Antriebes abgeschlossen war, widmete ich mich dem linken Modul. Zuerst wurden die Gleistrassen festgelegt und anschließend zugeschnitten. Bei diesem Modul will ich den Flusslauf in einer S-Kurve darstellen. Dazu werden wiederum zwei Brücken gebraucht. Die Beschreibung wie ich diese Brücken gemacht habe findest Ihr unter Kronweiler1 und Kronweiler2.

Im mittleren Modul habe ich den Bahnhof Heimbach eingepasst und die Streckengleise im vorderen Bereich verlegt.

Der Transport mit den für den Brückbau notwendigen Hölzern ist schon unterwegs.

Die Brücke Kronweiler 1 wird an ihrem Einbauort eingepasst.

Die Gleise werden auch hier auf Moosgummi festgeklebt.

Die Brückenarbeiter kommen mit dem Frühzug zur Baustelle.

Gleisarbeiten am linken Wendemodul.

Die Gleisarbeiten im vorderen Bereich sind abgeschlossen. Was noch fehlt ist das Gleis im verdeckten hinteren Bereich.

Im Untergrund sorgen die Elektriker für eine reibungslose Stromversorgung.

Stand der Landschaftsarbeiten am 29.09.2016

Zwischenzeitlich habe ich die Brücken Kronweiler 1 und Kronweiler 2 fertig gestellt und auf dem Modul eingebaut.

Der linke Abschlussplatte des Moduls habe ich an die Landschaft angepasst und entsprechend zugeschnitten.

Der LKW steht unter der Brücke um zu testen, ob die Höhe der Brücke reicht. Wenn ich Platz genug  im Tal habe, werde ich die Straße wie wie in Wirklichkeit unter der Brücke hindurch bauen.

Im nächsten Schritt werde ich mich dem Bau der Landschaft auf diesem Modul widmen.

 

Stand der Landschaftsarbeiten am 30.10.2016

In den letzten Wochen ging es an den Modulen nicht weiter. Ich habe das Tunnelportal Kronweiler 1 gebaut sowie den Bahnhof Kronweiler von dem ich mittlerweile einen Plan erhalten habe in Angriff genommen. Der war zwar nicht geplant, aber auf dem linken Modul habe ich noch Platz, den ich nicht mit Bergen zubauen wollte.

Stand der Landschaftsarbeiten am 30.11.2016

Die Brücken sind eingepasst und festgeklebt. Die Böschungen im unteren Bereich gestalte ich mit Styropor.

Das neue Tunnelportal wird im hinteren Bereich eingebaut.

Im hinteren Bereich habe ich Spanten eingezogen. An den Styroporblöcken kann ich später das Netz festkleben.

Schritt für Schritt werden die Öffnungen geschlossen und die Landschaft gestaltet.

Bei diesen Arbeiten sollte immer ein guter Staubsauger in der Nähe sein, um die kleinen Kügelchen sofort zu beseitigen. Die haften durch die Aufladung überall.

Auch die Uferbereiche habe ich schon mit etwas Styropor gestaltet. Die endgültige Gestaltung des Flussverlauf erfolgt später mit Gips, da kann ich immer noch etwas ändern.

Über die Spanten im hinteren Bereich habe ich jetzt das Fliegengitter gespannt und nun wird es mit Heißkleber festgemacht.

Das Grundgerüst ist nun fertig und die Gipser können kommen.

 

Stand der Landschaftsarbeiten am 1.2.2017

Zwischenzeitlich habe ich mich mit der Verdrahtung der Anlage beschäftigt. Ich habe den Weichenmotordecoder SLX 828 von Rautenhaus für die Schaltung der Conradantriebe, einen Weichendecoder SLX 826 von Rautenhaus für die Schaltung der Märklinweichen im nichtsichtbaren Bereich, ich habe 16 Buchsen für die Stromversorgung der Gleise und Blockabschnitte in die hintere Wand des mittleren Moduls eingebaut.

Die Stromversorgung der Weichen und Antriebe erfolgt über einen Märklin-Transformator, den ich fest eingebaut habe. Die Weichen wurden mit den Decodern verbunden und getestet.

 

Nach lagen Überlegungen habe ich mich dazu entschlossen im hinteren Gleis zwei Weichen einzubauen, um in Zukunft hier einen weiteren Schattenbahnhof anzubauen. Den Gleisplan habe ich entsprechend geändert. Auch die Blockabschnitte und Weichen wurden in den neuen Plan übernommen.

 

Stand der Landschaftsarbeiten am 1.3.2017

Vorsorglich habe ich deshalb schon eine 25polige SUB-D Steckverbindung eingebaut.

 

Nachdem alle Verdrahtungsarbeiten erledigt waren habe ich mit den Probefahrten begonnen. Die Gleise der einzelnen Blockabschnitte wurden mit einer Diamantschreibe auf der biegsamen Welle getrennt. Die Blockabschnitte wurden mit Kabeln an meine vorhandene Digitale Steuerung angeschlossen, die Weichen-Decoder mit einem 5Pol-Kabel verbunden. Die Anpassung der Modulübergänge ist eine langwierige und schwierige Aufgabe insbesondere da die meisten Übergänge in Kurven liegen.

 

Stand der Landschaftsarbeiten am 30.4.2017

Zwischenzeitlich habe ich die Blockstrecken programmiert, die Länge eingemessen, und umfangreiche Testfahrten durchgeführt.

Da ich doch ziemlich viele Modulübergänge habe, die sich in Kurven befinden, hat die genaue Justierung der Gleise usw. doch erheblich länger gedauert als ich angenommen habe. Doch diese Arbeit ist für den zukünftigen sicheren und reibungslose Betrieb der Anlage unheimlich wichtig.

 

Stand der Landschaftsarbeiten am 30.5.2017

Neben dem Bau der Anlage beschäftige ich mich schon lange mit dem Bau von kleinen Bäumen für meine Anlagen. Wie ich das bisher gemacht habe beschreibe ich auf den Seiten  Baum und Fichte.

Jetzt habe ich es endlich geschafft, richtig schöne Kiefern nachzubauen. Die produzierten 24 Bäume werden die neue Anlage schmücken.

Stand der Landschaftsarbeiten am 30.6.2017

Nachdem die Kiefern gelungen sind, habe ich auch begonnen verschiedenen andere Bäume nachzubauen. Die neue Anlage werden nun Eichen, Buchen Pappeln und diverse andere Sträucher und Hecken in ihren herbstlichen Farben schmücken.

Der Beginn eines jeden Baumes ist das abisolieren der flexiblen Stromkabel.  Am unteren Ende werden sie dann zusammengelötet und bekommen einen Nagel zum festhalten während der weiteren Bearbeitung aber auch zum späteren befestigen auf der Anlage.

Manchmal reicht der Platz einfach nicht aus im Bastelkeller. Überall Bäume.

Die Pappel hat ihre Form schon mal gekommen.

Nachdem die Bäume fertig gedreht sind, bekommen sie eine erste Schicht Schminke Modellierpaste gemischt mit Weißleim. Unter dieser Schicht verschwinden die Windungen der einzelnen Drähte.

Stand der Landschaftsarbeiten am 30.7.2017

Endlich kann die Modulanlage auf eigenen Beinen stehen.

Die Beine sind 30x30 mm dick und 1 m lang.

Als Füße dienen 5 cm große Plastikteller, die in die Beine eingedreht werden können. So kann die Anlage jederzeit genau ausgerichtet werden.

Insgesamt steht die Anlage auf acht Beinen. Für die Befestigung am Modul habe ich im Abstand der Beine nochmals Vierkantleisten eingeleimt und eine 9mm dicke Multiplexplatte aufgeschraubt.

In den Zwischenraum passen die Beine, die mit jeweils zwei Flügelschrauben befestigt werden.

In die Beine habe ich zwei Eindrehmuttern geschraubt. Um das gerade Eindrehen der Muttern zu erleichtern habe ich eine Gewindestange in die Bohrmaschine im Bohrständer eingespannt und mit einem Gabelschlüssel langsam eingedreht. Die ersten Versuche, die Eindrehmuttern mit der Hand einzudrehen sind nicht so erfolgreich verlaufen.

Die Beine werden mit einem Stützkreuz aus dem günstigen schwedischen Möbelhaus miteinander verbunden. Diese bewährte Methode der Befestigung der Beine habe ich schon bei meiner alten Anlage benutzt. Ich habe diesmal aber auch Eindrehmuttern und Flügelschrauben benutzt um den Aufbau der Anlage so effektiv wie möglich zu gestalten.

Nun steht die Anlage auf einer vernünftigen Höhe und ich kann mit der Gestaltung der Landschaft weiter machen.

Stand der Landschaftsarbeiten am 30.8.2017

Alle Gleise erhielten nun ihre braune Grundfarbe. Anschließend  habe ich mit ASOA-Gleisschotter  eingeschottert.

Nun konnte ich die vier Stützen für die Felsen im Hintergrund anbringen.

Das Fliegengitter habe ich mit Heißkleber aufgezogen.

Diese Felsabsicherungen im Bereich des Bahnhofs Heimbach haben mir schon immer gut gefallen. Was die Experten beim Bau der Strecke von vielen Jahren gemauert haben ist noch heute gut zu sehen. Also ein schönes Motiv zum nachbauen.

Die Vorbildfotos habe ich ausgedruckt und aneinandergeklebt. So konnte ich die Größe der Felswand gut festlegen. Auf ein 4mm Sperrholzbrett habe ich die gemauerten Abschnitte aus Heki Mauerplatten ausgeschnitten. Die einzelnen Steine habe ich noch etwas angepasst, weil sie mir doch zu groß erschienen sind.

Ich finde es immer gut, wenn ich solche Einzelteile an meinem Basteltisch bearbeiten kann. Ich habe die Strukturplatten auf die Sperrholzplatte aufgeklebt. Die Felsen habe ich dann mit Fertig-Spachtel aus dem Baumarkt geformt.

Die farbliche Gestaltung erfolge nun mit EARTH COLORS Farben von Woodland Scenics. In mehreren Schritten habe ich die Farben aufgetragen. Da ich zum ersten Mal mit diesen Farben gearbeitet kann ich das Ergebnis für mich als gelungen bezeichnen. Die Felsenplatte wirkt hinter der V200 schon sehr real.

Stand der Landschaftsarbeiten am 31.10.2017

Den gesamten Hintergrund habe ich zuerst mir Stuckgips überzogen. Nach der Trocknung wurden nun die einzelnen Felsen mit Moltofill herausgearbeitet. Die Flächen, auf die später Gras und Wald kommt habe ich mit einem Pinsel geglättet. 

Stand der Landschaftsarbeiten am 30.11.2017

Über die gesamte Länge von 140 cm des mittleren Moduls modelliere ich den Flusslauf. Zuerst habe ich die einzelnen Abschnitte mit 25mm Storopur aufgefüllt. Den Flusslauf angezeichnet und ausgeschnitten. Die einzelnen Teile habe ich mit Weißleim aufgeklebt und für kurze Zeit beschwert. Im nächsten Schritt kam dann eine zweite Lage Styropor. Die Konturen der Landschaft habe ich mit einem Cuttermesser Schicht für Schicht ausgeschnitten. 

Nach diesem Zurechtschneiden hat mir der Einblick in die Anlage von vorne nicht besonders gefallen. Die Hänge rechts und links des Flussbettes waren mir zu steil. Nur kam nochmals die Stichsäge zum Einsatz. Zum einen habe ich eine größere Flussbiegung geschnitten und zum anderen habe ich an der vorderen Modulkante 5 cm abgeschnitten. So erhält man nun einen sehr guten Einblick in das Flusstal.

Nachdem die Landschaft grob zugeschnitten ist, beginne ich mit dem Auftrag von Moltofill. An den steilen Hängen gestalte ich den Fels direkt mit einer kleinen Kelle und einem Borstenpinsel. Diesen nehme ich auch um die ebenen Flächen glattzuziehen. Dort wo einmal gemauerte Abschnitte hinkommen habe ich bereits gestaltete Maurerstücke eingesetzt.

Stand der Landschaftsarbeiten am 30.12.2017

Die Pflasterstraßen im Bereich des Bahnhofs Heimbach sind auch heute noch so erhalten, wie sie irgendwann einmal gelegt wurden. Diese von vielen Leuten noch in Erinnerung gebliebenen Pflastersteine habe ich auch versucht nachzubilden. Zuerst erfolgte ein Auftrag mit Spachtelmasse aus der Tube. Nach dem Trocknen habe ich die Flächen abgeschliffen. Danach habe ich mit einem kleinen spitzen Schraubenzieher die einzelnen Steine herausgekratzt. Die Steine sind ungefähr 1 x 1mm groß.

 

Die farbliche Gestaltung der Felsabschnitte erfolgte mit den Farben der Firma Woodland Scenics. Hauptsächlich benutzte ich Stone Gray und Slate Gray. Um ein nicht zu eintöniges Gesamtbild zu erhalten färbte ich einzelne Stellen mit den Farben aus dem Erdfarben-Set ein. Es dauerte schon eine zeitlang bis die Felsen die von mir gewünschten Farben hatten. Die folgenden Bilder zeigen die einzelnen Abschnitte der Anlage nach dem Farbauftrag.

 

Stand der Landschaftsarbeiten am 30.1.2018

Die Gestaltung der Felsen erfolgt Schritt für Schritt. Die drei Module sollen ja nicht verschieden, sondern gleichmäßig aussehen. Da ich zum ersten Mal mit diesen Farben arbeite sollte das Ergebnis gleichmäßig aber nicht eintönig sein.

Zwischenzeitlich habe ich mich immer wieder mit der Herstellung von Bäumen und Büschen befasst. Das Nahetal ist ja nicht eine Felslandschaft sondern die Hänge sind mit den unterschiedlichsten Pflanzen bewachsen. Nur ab und zu an den steilsten Stellen kommt der pur Felsen heraus.

Stand der Landschaftsarbeiten am 5.3.2018

Der Herbst ist die schönste Zeit im Nahetal. Aus diesem Grunde gestalte ich meine Anlage auch mit Büschen und Bäumen die an diese Zeit erinnern.

Neben der Herstellung der Anlage habe ich immer wieder zahlreiche Bäume und Büsche gestaltet. Auch die Tannen und Kiefern habe ich selbst hergestellt.

Den Untergrund des Waldes gilt es natürlich auch vorbildlich zu gestalten. Die Laubmischungen habe ich schon vor längerer Zeit aus geheckselten Herbstlaub hergestellt und in Schraubgläser aufbewahrt. Ich wollte einfach nur sicher gehen, dass sich das so hergestellte Laub auch über längere Zeit nicht verändert. Jetzt kam es zum Einsatz und hat sich als Grundlage für den Waldboden hervorragend geeignet.

Das man einen Wald nicht naturgetreu nachgestalten kann ist mir klar. Aber den Eindruck eines zusammenhängenden Waldgebietes nachzustellen war mein Anliegen. Je mehr Bäume ich auf den Flächen gepflanzt habe, desto besser gefiel es mir.

 

Und je mehr unterschiedliche Bäume und Büsche  auf die Anlage wuchsen, umso mehr Freude habe ich an meiner Anlage.

Das Bild gibt einen kleinen Überblick über die  Kleber, Leime, Pinsel, Tassen, Becher, Schalen, Pipetten, Haarsprays die ich für die Gestaltung der Landschaft benutzt habe. Allerdings ist auf dem Bild nicht alles zu sehen.

Die weiteren Baufortschritte werde ich zeitnah auf dieser Seite dokumentieren.

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