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Die Verladerampen der Schwerspatgrube Clarashall

In der Chronik der Gemeinde Ruschberg von Alfons Hartmann ist eine ausführliche Beschreibung mit Bilder über  diese Grube.

Die Bilder dokumentieren, wie bis in die 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts die Verladung des Schwerspates vorgenommen wurde.

Die Verladerampen sind auf den Bildern sehr deutlich zu erkennen, und somit ergab sich der Nachbau für mich als eine schöne Aufgabe.

Zuerst habe ich den Verlauf der Gleise auf dem Untergrund grob angezeichnet. Für die Unterkonstruktion der Rampe habe ich 1mm Löcher im Abstand von 10mm vorgebohrt und die Rundprofilstäbe aus Polysterol eingeklebt.

Mit Hilfe einer Behelfslehre habe ich die Höhe der einzelnen Stäbe abgemessen und abgeschnitten. So erhielt ich eine gleichmäßige Höhe für die nachfolgenden Schritte.

An die gerade ausgerichteten Grundhölzer habe ich Leisten von 1 x 1 mm quer angeklebt. Zur Stabilisierung und Absicherung wie im Original habe ich an jeden Pfosten eine schräge Stütze aus Rundprofil angeklebt.

Da ich später unter die Rampe nur noch sehr schwer rankomme, habe ich den Untergrund im jetzigen Stadium schon gestaltet. Etwas dunkelbraune Farbe und ein paar grüne Schaumstofflocken ergeben den an dieser Stelle doch nur sehr spärlichen Bewuchs.

Neben dem Untergrund habe ich jetzt auch schon die dicken Grundbalken farblich behandelt. Ich habe sie mit dunkelgrauer Farbe grundiert,  und mit hellem Grau und ein paar brauen Strichen ihr endgültiges Aussehen gegeben.

Für die spätere Beplankung habe ich nun nochmals 1x1mm Streifen aufgeklebt.

 

Da die Verladeanlage über das erste Gleis hinausgeht was es erforderlich eine Hilfskonstruktion mit genauen Maßen der Gleise an das Teilstück anzusetzen.

Auch erforderten die späteren Schütten eine genaue Probe der richtigen Höhe.

Damit der Zugverkehr auch gut unter die Verladeanlage durchkommt,  musste ich die Höhe anhand einer BR 74 genau festlegen.

Die Grundbalken bekamen noch schräge Stützbalken aus 0,75mm Rundprofilen.

Die Bretter für die Gleise bestehen aus Polysterolstreifen von 0,5 x 1 mm.

 

Damit sich die Bretter besser kleben lassen habe ich die Unterkonstruktion noch nicht farblich behandelt.

An den Balken der Unterkonstruktion sind die Bretter etwas kürzer um später die Balken für das Geländer einkleben zu können.

 

Nachdem die Bretter alle aufgeklebt und gut durchgetrocknet waren begann die farbliche Gestaltung. Zuerst färbte ich die gesamten Bretter mit einem dunklen Grau, insbesondere an den sichtbaren Kanten, ein. Anschließen erfolgte ein weiteren Farbauftrag mit hellem Grau auf die oberen Flächen. Zuletzt wurde mit fast trockenem Weiß die Konturen betont.

Für diese Rampe habe ich insgesamt 181 einzelne Bretter abgeschnitten und aufgeklebt.

Im nächsten Schritt habe ich nun die Feldbahngleise aufgeklebt.

Erst danach erfolgt das Anbringen der Geländer.

Zuerst klebe ich 5mm lange 0,75mm Rundprofile auf die Unterkonstruktion. Danach klebte ich den oberen Balken auf die senkrechten Balken. Zum Schluss habe ich noch ein 0,5mm dickes Rundprofil angeklebt.

Da es sehr schwierig ist, die einzelnen Teile mit der Pinzette auszurichten erscheint es jetzt ein bisschen ungerade, aber wenn ich es mit dem Vorbildfoto vergleiche, waren auch damals schon die Geländer nicht viel anders. Also krumm und schepp.

Die zweite Laderampe entstand aus 1x1mm starken quadratischen Profilen.

Verstärkung aus 0,75mm Rundprofilen.

Nachdem die Unterkonstruktion durchgetrocknet war erfolgte wiederum das Aufkleben von diesmal nur 75 Brettern aus 0,4mm x 1mm Profilen. Bemalen und Altern erfolgte wie oben bereits beschrieben.

Die Gleise sind doch in einer Kurve schon zum zweiten Mal abgerutscht. Die mussten jetzt mit neuen Brettern unterlegt und neu befestigt werden. Hoffentlich kippt nicht schon wieder ein Lore an dieser Stelle um. Währe doch zu schade um den guten Schwerspat.

 Im ehemaligen Grubengelände habe ich mir ein paar kleine Schwerspatsteine gesucht. Diese hat mir mein Stammtischkollege Hermann in verschiedenen Körnungen gemahlen. Somit kann ich mein Modul nicht nur nach Originalfotos nachbauen sondern auch noch mit den original Schwerspatsteinen ausstatten.

Die Gleise verlaufen bei dieser Rampe durch das Gelände. Den Gips im Verlauf der Gleise habe ich mit einer Raspel und mit Schmirgelpapier geformt.

 Nach dem Festkleben der Gleise erfolgt ein erster Auftrag von fein gemahlenem Schwerspat, den ich mit einem Pinsel mehr oder weniger gleichmäßig verteilt habe.

Die feinen Schwerspatsteinchen verklebe ich mit Asoa Schotterkleber . Mit der Pipette kann man den Kleber in kleinen Mengen auf den Sand aufbringen ohne das er seine Form verliert. Auch kann man immer wieder kleine Mengen nachlegen und so eine optimale Gleisführung erhalten.

Den Schotterkleber habe ich schon beim Auftragen mit etwas weißer Farbe eingefärbt um so eine natürliche Färbung der Gleisumgebung zu erhalten. An manchen Stellen habe ich im Anschluss nochmals mit bräunlich eingefärbtem Schotterkleber die Vertiefungen nachgefärbt.

Den Bereich zwischen den Verladerampen habe ich schon mal mit etwas blassgrünen kurzen Graßfasern gestaltet. Auch liegen schon mehrer größere Steine hier rum.

Die zweite Verladerampe ist fertig und kann in Betrieb genommen werden.

Im nächsten Schritt klebe ich nun die Häuser auf. Das anpassen und einpassen der Häuser an den Boden erfolgt auch mit dem prima gemahlenen Schwerspat.

Auf dem Bild erkennt man noch die weißen Spitzen der Pfosten der Rampe. Diese werden später in Löcher neben der Gleistrasse gesteckt.

Die noch leere Rampe wartet auf die Belegschaft mit den Loren.

Weil das mit den Rampen so viel Spaß gemacht hat, noch ne ganz Kleine

Auf der Seite Modul Clarashall beschreibe ich wie die Verladerampen und die Gebäude ihren endgültigen Platz gefunden haben und wie ich sie an die Landschaft angepasst habe.

Wie ich diese Gebäude gestaltet habe, beschreibe ich auf der Seite Gebäude der Grube Clarashall.

Über den weiteren Aufbau der Module werde ich fortlaufend berichten.

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